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Liebes Tagebuch, heute war ein schöööööööhöööÖÖöööner Tag! Und ein sonniger noch dazu (=
Angefangen hat dieser Morgen mit einem hervorragenden Frühstück. Es gab wieder das leckere Mega-Masslos-Frische-Früchte Müsli, was mich angenehm an meinen letzten Aufenthalt hier erinnerte. Wir sassen, assen und so nach und nach kristallisierte sich der allgemeine Tagesablauf heraus. Schließlich fasste Stammeshäuptling Klaus die angesprochen Optionen zusammen. Diese waren:
a) Tagestour zum Constantia Neck mit Kraxeln und Klettern
b) Mit Klaus nach Kapstadt fahren und noch ein paar Erledigungen machen
Wir, d.h. Sandra, Stefan, Carlo, Klaus und ich machten uns dann nach dem Frühstück auf in Richtung Kapstadt, während der große Rest in Richtung Constantia Neck loswanderte.
Wir fuhren zunächst zu einer der hiesigen Auto-Vermietungen und nach kurzer Zeit waren wir (mehr oder weniger) stolze Besitzer eines roten VW Golf 1 1,4 CITI. Da das Fahrzeug noch vorbereitet werden musste, entschieden wir uns, noch ein wenig durch Kapstadt zu fahren. Klaus musste noch ein paar Kisten Rotwein (ja, genau, der von der Weinprobe gestern...) für die Hochzeit kaufen und so fuhren wir zunächst zum hiesigen neuen Liquorstore. Der Store liegt zufällig direkt neben einem der geilsten italienischen Cafe's (Giovanni's) und so standen wir kurze Zeit später draussen vor dem kleinen Kaffee, tranken Cafe au Lait (bzw. Cola) und beschauten uns die vorbeistolzierenden Hühnchen, während Klaus noch schnell ein paar Kisten von dem Wein schiessen ging. Nachdem wir dann den überaus schmackhaften Cafe ausgeschlürft hatten, gingen wir zum Auto und fuhren zurück zur Autovermietung, um unser neues UrlaubsVehikel in Empfang zu nehmen. Ich wurde auserkoren, das für einen Europäer doch recht eigenartige Fahrzeug nach Hause zu fahren. Ich ging also mit der Lady von Avis zu dem roten Golf, sie erklärte mir noch flott die (spärlichen) technischen Details, worauf ich dann etwas verwirrt von der ungewohnten Steuerung und Schaltung langsam mit dem Wagen nach draussen rollte. Dort stand der Rest in Klausi's Jeep,
wir wendeten, Sandra schmiss sich zu mir ins Auto und dann fuhren wir zurück zu Vitalumina.
Ich muss schon sagen, rechts sitzen ist soweit ok. Links fahren ist auch schnell verstanden... aber mit links zu schalten ist wohl mit das dämlichste, was man einem Europäer antun kann. Doch auch diese Hürde schafften wir, mit ein paar falsch
eingelegten Gängen, und standen kurze Zeit später wieder auf dem Estate vor dem Haus. Anschliessend packten wir unser Strand-Equipment und fuhren mit Stefan, Jost, Sandra und mir zunächst zum hiesigen Sparmarkt, der mittlerweile zu einem
SUPERSpar avanciert war. Zunächst zogen wir uns aus der ATM Maschine ein paar Rand, dann kauften wir ein paar Drogerieartikel, Wasser, Saft und Zigaretten und dann fuhren wir in unserem roten Golf in Richtung Llundadno Beach. Wir parkten das Auto, begleitet von dem wirrem Rudern eines der hiesigen Einpark-Schergen und schlufften runter zum Strand.
Hier war u.a. im letzten Jahr der Fernsehspot für die Punica-Reklame gedreht worden, der aktuell in Deutschland über die Mattscheibe flimmert (Mal hinschauen, die Felsen im Hintergrund sind seeehr markant...).
Wir lenzten fast den halben Tag am Strand herum. Stefan zwängte sich in seinen Neopren anzug und schnappte sich sein Bodyboard, Joest gönnte sich ein Schläfchen und Sandra liess es sich nicht nehmen, zumindet ein Teilkörperbad im wirklich
schmerzhaft kalten Atlanik zu nehmen.
Heute ist das erste Mal richtiges Urlaubs-Feeling aufgekommen!
Nach und nach trudelten vereinzelt Foto-Teams ein, die uns ausreichend für ein paar erheiternde Lästereien inspirierten und schließlich machten wir uns bereit für die Rückfahrt nach Hause. Dort kamen wir dann auch nach ein paar falsch
eingelegten Gängen an... diese Linksschaltung... *kopfschüttel*.
Sandra und ich wuschen uns kurz den Sand, das Salz und die Sonnencreme vom Leib. Danach gesellten wir uns zum Rest der Truppe, die schon mit einer leckeren Brotzeit beschäftigt war. Frisch gestärkt ging dann jeder noch ein wenig seiner
Laune nach. Sandra schlief bzw. versuchte ein wenig, ein Nickerchen zu machen, einige faulenzten in der Sonne, andere fuhren nochmals einkaufen und ich setze mich ein wenig an den Comp zum arbeiten.
Gegen 20:00 Uhr gab es dann Abendessen. Die Leute, die nochmal zur Hout Bay Beach gefahren waren, hatten dort durch Zufall ein paar erfolgreiche Fischer getroffen und frischen Fisch mitgebracht, den Klausi's Mama für uns sehr schmackhaft zubereitete. Wir assen Fisch und die Reste vom CousCous, tranken Bier, Wein, Wasser oder andere Getränke und Stefan und Klaus bedienten den obligatorischen Grill mit Boerewoes. Ein Braai zum Abschluss des Abends darf in Kapstadt selbstverständlich nicht fehlen!
Abschliessend sassen die meisten noch beisammen und tauschten Berichte und Erfahrungen aus dem Leben aus. Wir schmauchten noch die ein- oder andere Zigarette und gegen ca. 22:00 Uhr seilte ich mich mit Sandra ab, um diese netten Zeilen für die Nachwelt festzuhalten.
Jetzt werden wir noch ein wenig an dem Layout für die Seite fummeln (und nur an dem Layout (; ), damit unsere Erlebnisse so schnell wie möglich ins Netz kommen und wir den Daheimgebliebenen noch ein bissl eine lange Nase machen können :P
In diesem Sinne.... gutes Nächtle *sonnenbrandreib*
/brownie & burn
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