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Auch dieser Tag begann wieder mit einem ausgiebigen Frühstück, selbstverständlich inklusive Mega-Masslos-Lecker-Müsli (=. Da das Wetter an diesem Tag nicht so toll war, hingen Klaus, Sandra, Ulf und wir in Vitalumina ab und beschäftigten uns mehr oder minder mit uns selbst. Der Rest der Truppe war ausser Haus unterwegs, einige waren einkaufen, andere im nahen World of birds, Vögel anschauen.
Gegen Nachmittag kam Marc (Fosten), Klausi's Assi. Ich fuhr mit ihm nach Observatory, wo Marc lebt. Wir fuhren kurz zu Marc's Wohnung und holten seine Kreditkarte, da wir später die Bilder von Sandra's und Klausi's Hochzeit in einem Fotostudio in Kapstadt abholen wollten. Bevor wir nach Kapstadt zu dem Fotostudio fuhren, zeigte mir Marc noch eben ein wenig die Umgebung um seine Wohnung. Wir gingen kurz ins Nash, wo Marc am Wochenende eine kleine Bar auf dem Dach unterhält. Das Nash ist eine der ältesten Kneipen hier in Kapstadt. Anschliessend fuhren wir auf die Long Street und tranken ein Bierchen und assen ein Ciabatta im Lola's. Danach gingen wir zu B.J.'s, einem kleinen aber guten Fotostudio, wo wir die Hochzeitsfotos abholten. Auf der Rückfahrt zu Vitalumina hielten wir kurz und machten ein paar Bilder von dem Wolken-Sonnen-Spiel, das sich uns bot.
Zu Hause angekommen, fummelte ich mit Marc kurz an den Rechnern. Wir verschoben ein paar Daten und bald mussten wir uns auch schon fertig machen, denn an diesem Abend stand das Abschiedsessen für einen Großteil der Leute an, die am nächsten Morgen wieder nach Deutschland fliegen mussten.
Um ca. 18:00 Uhr ging es dann ins Summerville in Camps Bay. Das Summerville und das Codfather sind zwei sehr geniale Fisch-Restaurants mit einem etwas anderen Konzept und Ambiente. Zwar nicht ganz billig (für Kapstädter Verhältnisse), aber sehr lecker und eindrucksvoll. In diesen Restaurants gibt es keine wirkliche Speisekarte. Nachdem man einen Tisch zugewiesen bekommen und die ersten Getränke geordert hat, wird man vom Kellner zur Theke in der Mitte des Lokals gebeten. Hier erhält man eine Einweisung in alle vorhandenen Fisch- und Schalentierarten, anschliessend gibt man dann seine individuelle Bestellung auf. Ein Großteil unserer hungrigen Meute bestellte sich eine große Platte mit einer Auswahl aller vorhandenen Fisch- und Krabbenarten. Mein Hasi und ich bestellten uns eine Platte für zwei. Sandra war für die Auswahl der Schalentiere und ich für den Fisch zuständig. Sandra wählte 2 Langusten, 2 Tiger-Prawns und 2 King Prawns und ich entschied mich für ein Stück Yellow-Tail, ein Scheibchen Musclecracker, Butterfish und natürlich ein großes Stück Blue Marlin Steack. Zum Essen gab es sehr leckeren Weisswein, den Ulf, der mittlerweile zum Gruppen-Sommelier gewählt worden war, ausgesucht hatte. Wir schlugen uns alle die Bäuche voll, bis sich kaum mehr einer bewegen konnte. Nach dem reichlichen und wirklich ausgesprochen "lekkeren" Esser bestellte ich für einige ein Gläschen Absinth *grins*, welches wir dann direkt mit einem zweiten begiessen mussten.
Nach dem Essen wollten einige noch ein wenig das Tanzbein schwingen. Somit fragten wir unseren Kellner Avis (aus Tel Aviv *hrhr*), wo man dies denn in der Nähe tun könne. Aviv empfahl uns eine nahe Bar. Da wir während des Abschieds von den Leuten, die schon nach Hause fahren wollten, vergessen hatten, wo die Bar noch gleich war, ging ich nochmals ins Summerville und fragte Aviv erneut. Dieser gab kurz an der Bar bescheid und ging dann mit uns gemeinsam in die Bar, in der es Live-Musik gab. Später am Abend trat Aviv auch noch auf uns sang "Stand by me" in der Bar. Wir anderen schwoften und tanzten noch bis ca. 03:00 Uhr in dieser Bar und fuhren dann "leicht angeheitert" zurück zum Haus.
Dort beendeten wir schließlich den Abend mit einem letzten Bierchen und Zigarettchen. Wir lagen gerade für ca. 30 Minuten im Bett, als wir oben im Haus schon wieder die ersten Geräusche hörten. Es war ca. 04:30 Uhr und unsere Abreisenden machten sich bereit, den Rückflug anzutreten. Meine Maus und ich schauten uns an und entschlossen, wieder aufzustehen und den Rest mit zu verabschieden. Wir gingen hoch in die Küche, wo Sandra (T.) schon mit der Vorbereitung für das Frühstück beschäftigt war. Frisch gestärkt beluden wir die Autos und Klaus und Ulf fuhren die Heimflieger zum Flughafen. Wir genossen noch den Sonnenaufgang von der Terasse des Guesthouses und gingen dann um ca. 06:30 Uhr endlich in die Koje.
/brownie & burn
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